Neulich hörte ich einen Satz, der mich echt ansprach: Gott baut überall, seine Baustellen sind in der ganzen Welt und wir sind seine Bauarbeiter (auch ich). Tja, da ist nichts mit "Achtung Baustelle! -Betreten-unerwünscht-Typ". Gott liebt es zu bauen, schon seit Beginn der Erde... nachzulesen im 1. Mose!
Und ich bin mittendrin, wenn auch nicht immer voll dabei.
Eigentlich ist es mir nichts Neues, dass Gott an seinem Reich baut, aber weil ich ja gerade in so einer Phase stecke, in der ich am liebsten alles verbergen möchte, weil ich mich so unvollständig fühle und alles echt anstrengend finde, hat dieser Satz meinen Blick doch wieder auf wichtigere Dinge gelenkt, als auf mich selbst - alles muss doch klein beginnen!
Es ist egal, wo ich mich befinde - Gott ist da und er sieht mich und ihm ist meine Situation bekannt, er kennt meine Gedanken, Sehnsüchte, Wünsche und weiß wie ich mich fühle. Das ist schon mal etwas gewaltiges, wenn das ins Herz reinrutscht. Manchmal muss so etwas auch öfter oder jeden Tag wieder neu ins Herz sacken und in den Gedanken Raum gewinnen.
Also jetzt mal für jeden, der mich verstanden hat, mit dem was ich geschrieben habe und der vielleicht auch in einer ähnlichen Situation steckt:
Gott baut sein Reich und sein Reich ist schon in dir, sofern du ihn als deinen Lebensbaumeister eingestellt hast! Er hört nicht auf, denn er bringt alles zu Ende! Durch die Worte Jesu, die er sprach als er am Kreuz hing, "Es ist vollbracht!", ist dies besiegelt.
Montag, 26. November 2007
Freitag, 23. November 2007
Achtung Baustelle! - Betreten-unerwünscht-Typ
Ja, ich bin ein "Baustelle-Nicht-Betreten-Typ"!!!
Was ich darunter verstehe? Ganz einfach. Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, in der das Haus meiner Eltern einer Baustelle glich. Es war für mich sehr interessant zu beobachten, wie verschieden die Leute doch auf Baustellen sich verhalten bzw. sich für Baustellen interessieren.
Ich würde einem Gast nicht unbedingt die Baustelle zeigen wollen, denn es ist dreckig und uneben, nichts ist fertig - alles im Rohzustand.
Da stelle ich meine Leute doch lieber vor vollendeten Tatsachen.
Allerdings klappt das im Leben nicht so, wie ich mir das denke... weil in meinem Leben nichts aber auch gar nichts vollendet ist. Da stehe ich vor der Wahl: entweder ich befinde mich allein, auf meiner Lebensbaustelle oder ich habe immer mal wieder (oder auch ständig) Leute dabei, die an den aktuellen Ecken auf der Baustelle mitwirken oder sich wirklich umschauen dürfen, was da schon entstanden ist - so unfertig es auch sein mag.
Was ich darunter verstehe? Ganz einfach. Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, in der das Haus meiner Eltern einer Baustelle glich. Es war für mich sehr interessant zu beobachten, wie verschieden die Leute doch auf Baustellen sich verhalten bzw. sich für Baustellen interessieren.
Ich würde einem Gast nicht unbedingt die Baustelle zeigen wollen, denn es ist dreckig und uneben, nichts ist fertig - alles im Rohzustand.
Da stelle ich meine Leute doch lieber vor vollendeten Tatsachen.
Allerdings klappt das im Leben nicht so, wie ich mir das denke... weil in meinem Leben nichts aber auch gar nichts vollendet ist. Da stehe ich vor der Wahl: entweder ich befinde mich allein, auf meiner Lebensbaustelle oder ich habe immer mal wieder (oder auch ständig) Leute dabei, die an den aktuellen Ecken auf der Baustelle mitwirken oder sich wirklich umschauen dürfen, was da schon entstanden ist - so unfertig es auch sein mag.
Tagebucheintragung über meine Hausarbeit...
Vonwegen der nächste Eintrag folgt bald...
Seit Anfang November schreibe ich an meiner Hausarbeit, im Rahmen der Seelsorgeausbildung. Mein Wahlthema ist Kommunikation und Heilung. Finde ich ganz spannend und sehr ergiebig, wie ich feststelle. Mein Ziel ist es in ca. 2 Wochen fertig zu sein. Ich habe den Eindruck, dass ich phasenweise gut vorankomme und dann wieder 3 Tage nichts zustande bekomme, auf Grund von meiner Tagesform und akuten "Fluchtgedanken"... Ja, ich stellte in der letzten Zeit erneut fest, dass ich eine Frau mit Fluchttendenzen bin. Wovor ich fliehen möchte? Wahrscheinlich vor meinem Frust und Ärger. Der sich in den letzten Monaten angesammelt hat, den ich mit Erfolg unterdrücken konnte und jetzt kommt es mir so richtig hoch, weil ich keine Kraft mehr habe zum Unterdrücken. Puh, jetzt ist es raus und ihr wisst, wie ich so drauf bin.
Wenn ihr wollt, könnt ihr mir gerne einen Kommentar hinterlassen oder ihr lest einfach unerkannt in meinem Blog weiter oder die dritte Möglichkeit wäre noch, nicht mehr diese Seite betreten.
Bis denne, die Christine B.
Seit Anfang November schreibe ich an meiner Hausarbeit, im Rahmen der Seelsorgeausbildung. Mein Wahlthema ist Kommunikation und Heilung. Finde ich ganz spannend und sehr ergiebig, wie ich feststelle. Mein Ziel ist es in ca. 2 Wochen fertig zu sein. Ich habe den Eindruck, dass ich phasenweise gut vorankomme und dann wieder 3 Tage nichts zustande bekomme, auf Grund von meiner Tagesform und akuten "Fluchtgedanken"... Ja, ich stellte in der letzten Zeit erneut fest, dass ich eine Frau mit Fluchttendenzen bin. Wovor ich fliehen möchte? Wahrscheinlich vor meinem Frust und Ärger. Der sich in den letzten Monaten angesammelt hat, den ich mit Erfolg unterdrücken konnte und jetzt kommt es mir so richtig hoch, weil ich keine Kraft mehr habe zum Unterdrücken. Puh, jetzt ist es raus und ihr wisst, wie ich so drauf bin.
Wenn ihr wollt, könnt ihr mir gerne einen Kommentar hinterlassen oder ihr lest einfach unerkannt in meinem Blog weiter oder die dritte Möglichkeit wäre noch, nicht mehr diese Seite betreten.
Bis denne, die Christine B.
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