Dienstag, 17. Juni 2008

bin wieder in meinem Revier...

Einen ganz grossen Gruss an alle meine treuen Leser dieser Seite!!!
Ja, jetzt bin ich wieder zurueck in meiner geliebten Stadt Damaskus. Und das kann ich sogar aus ganzem Herzen sagen, mehr dazu nachher.
Am 10. Juni am Fruehstueckstisch habe ich einige junge Leute kennengelernt. Wir unterhielten uns etwas. Diese Gruppe sind miteinander befreundet und kamen aus unterschiedlichen Laendern. 3 davon waren aus Jordanien. Eine kam aus England, einer aus Russland und einer aus Frankreich. Die letzten 3 in der Liste haben mich eingeladen/ motiviert mit ihnen durch das Land zureisen. Noch heute... also, der 10.6. Ich musste aber erst meinen weiteren Aufenthalt hier sichern und bestaetigen lassen. Ich wusste weder wann ich mit einem einheimischen Freund dort zur Visa-Stelle kam noch wann die Sache erledigt ist. Was ich aber wusste, dass die Visa-Stelle 2 pm schliesst. Die Gruppe hat sich so organisiert, dass sie mir Zeit gegeben haben und vertrieben sich die Zeit in Damaskus.
Mein Visum wurde auf 2 Monate verlaengert... es wirkte fuer mich alles sehr umstaendlich, aber der Freund sagte, es sei leicht. Ok, er muss es ja wissen. Wobei ich ihm da auch Recht geben muss, ich war mit einem anderen Freund einen Tag zuvor dort, umsonst. Wir haben mehr als 3 Stunden investiert, damit uns der Big Boss wieder wegschickt und verlangte, dass wir am naechsten Tag wiederkommen sollten.
Gegen 2 pm fuhren wir, die internationale Gruppe ab. Ich sah einige Orte und Staette zum 2. oder sogar zum 3. Mal. An jedem Ort gab es fuer mich etwas Neues, neue Informationen ueber Geschichte oder andere Dinge. In Sednaya, war ich damit zum 3. Mal, dachte da gibt es nichts neues fuer mich und doch in dem Kloster (St. Maria von Sednaya) habe ich wieder neu entdeckt. Auch der Weg dorthin war fuer mich neu, weil die eine Zufahrsstrasse gesperrt war, mussten wir hintenrum fahren. Der Taxifahrer brachte uns dann zu einem Roemischen Tempel, der aber nicht mehr vollstaendig erhalten ist, dort gibt es Graeber ohne Ende.
Wir fuhren nach Maaloula, wo wir unsere erste Nacht verbrachten. Wir bekamen dort ein herrliches, super gutes, syrisches Fruehstueck. Das war ein Gaumenschmaus fuer mich.
Ich hatte aber auch so einen besonderen Eindruck, dass ein gedeckter Fruehstueckstisch auf mich wartet. Und so war es dann auch... (grins)
Dann ging es zu einem Convent in den Bergen, dort war ich an meinem ersten Tag schon mal. Dort gab es einen Blick ins kleine Museeum.
Was ich vielleicht das erste Mal so in der Intensitaet wahrgenommen habe:
Wege duerfen mehrmals gegangen werden, auch wenn ich nichts Neues erwarte, wird etwas Neues auf mich warten... also ich muss mich auf dem Weg machen. Dazu kommt noch, es ist jedesmal etwas anderes, in einer neuen Gemeinschaft... mit neuen Leuten.
Ich sah dann neue, fuer mich unbekannte Orte... wie eine Tote Stadt - Aphamia.
Wir eroberten eine Festung, "Crac des Chevaliers". Also, dass war mega spannend... diese Festung war echt riesig, ist bis 1936 noch bewohnt gewesen. Unbeschreiblich...
Dann fuhren wir nach Hama, wo wir unsere 2. Nacht in einem Hotel verbrachten. Was den Namen traegt: "Orient House". In Hama haben die beiden Jungs noch das Vergnuegen gehabt ein Hammam zu besuchen und sich dort verwoehnen zu lassen. Was uns Maedels nicht gestattet war, weil wir zu spaet dran waren. Dafuer haben wir uns in Laeden rumgetrieben und haben uns besonders die Hochzeitsmode dort angeschaut... (mega grins)
In Hama gibt es eine besondere Sehenswuerdigkeit: Wasserraeder, echt gewaltig und laut...
Wir entdeckten ein Kunstgebiet und kamen zu einem Maler, der gerade von einem Reporter interviewt wurde. Dieser fotografierte uns mit dem Maler zusammen fuer die Zeitung.
Am 12.6. trennten sich unsere Wege, wir fuhren nach Skailbia. Dort wartete eine Freundin auf mich und ihre Familie. Ich blieb bei ihnen bis zum 16.6.
Nach nur wenigen Tagen, verspuerte ich eine Sehnsucht nach Damaskus, diese Sehnsucht wurde immer groesser. Urspruenglich dachte ich am Sonntag abzureisen, die Familie lies mich aber nicht gehen und weil es mir dort, abgesehen von der Sehnsucht nach Damaskus, sehr gut ging, entschied ich mich bis Montag zu bleiben. Am Montag sagte dann der Vater von Mais (meine Freundin), ich soll doch noch eine weitere Woche dort bleiben... das musste ich dann aber doch ablehnen.
Die Reise zurueck nach Damaskus verlief ohne weitere Zwischenfaelle... konnte noch etwas ausruhen.
Am Abend war ich dann wieder mit meinem privaten Stadtfuehrer unterwegs, wir kehrten spaeter bei einer seiner Tanten ein, dort war seine Mutter, Schwester und Schwaegerin.
So, das war es im grossen und ganzen was ich die Tage getrieben habe.

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hast du denn auch viele Fotos gemacht? Ich möchte natürlich einen ausführlichen Bericht wenn du wieder hier bist...
Damaris

Anonym hat gesagt…

2 Monate??? Aber du bist doch eher wieder da!?

Christine hat gesagt…

wer fragt, ob ich eher wieder da bin??? das moechte ich erstmal wissen, bevor ich darauf weiter eingehe. Lg, Christine

Anonym hat gesagt…

na ich, Damaris

Christine hat gesagt…

ja, ich werde vorher wieder nach Deutschland kommen... bin bald wieder da, wie geplant.
also, bis bald - Tine